Erfahrungen

Klienten

Unter Verzicht der Darstellung von Projektinhalten und aktuellen Klienten, hier eine Auswahl von Klienten aus den ersten Jahren von Accipio Consulting.
Klienten

Frühere herausragende Leistungen

Vor der Gründung von Accipio Consulting hatte ich (VS) bei Philips Electronics das Privileg, an der Einführung einiger weltweit erster Systeme ihrer Art mitzuwirken: Dem weltweit ersten 20.000-Wörter-Spracherkenner für kontinuierliche Sprache, im Bereich Radiologie und bereits einem modernen Workflow, dem weltweit ersten GSM-Handy mit Sprachnamenswahl, und dem weltweit ersten natürlich-sprachlichen Sprachdialogsystem mit Mixed-Initiative-Dialogführung. In einer späteren Position bei plettac electronics konnte ich den schwierigen Umstieg von analoger auf IP-Übertragungstechnik managen.

Professionelles Diktiersystem mit automatischer Spracherkennung

Ausgangs-
situation:
Überlastete Schreibbüros, das Handling vieler Cassetten, oft mehrtägige Durchlaufzeiten: So sah die Welt der Vieldiktierer früher aus.
Maßnahmen: Einführung eines Systems mit vollautomatischer Umsetzung des Diktats in Text und anschließender Nachkorrektur, integriert in ein Gesamtsystem mit Digitalisierung der Sprache und optimiertem Workflow.
Erreichter Zustand:
  • Gesenkte Kosten
  • Dramatisch verkürzte Durchlaufzeiten
  • Verbesserte Prozessqualität
  • Das Schreibbüro wird von Routinetätigkeiten entlastet
  • Der Vieldiktierer behält seine gewohnte Arbeitsweise bei
  • Anmerkung: Heute hat die automatische Transkription als Teil des Workflows im medizinischen Transkriptionsmarkt etabliert.

    Handy mit Sprachwahl

    Ausgangs-
    situation:
    Der Wunsch, die immer kleiner werdenden Handys mit einer intuitiven Sprachwahl auszustatten, ließ sich Mitte der Neunziger Jahre aufgrund der Hardwareleistung nicht verwirklichen.
    Maßnahmen: Drastische Reduktion des Ressourcenbedarfs einer Spracherkennungssoftware in Zusammenarbeit mit den Entwicklern von Philips Consumer Communications in Le Mans, Konkurrenten wie Motorola weit überlegen.
    Erreichter Zustand: Präsentation des weltweit ersten GSM-Handys mit Sprachwahl SPARK auf der CeBIT 1997.
    Anmerkung: Obwohl heute viele Smartphones mit Sprachsteuerung ausgestattet sind, wird Sprachnamenswahl (außer im Auto) nicht häufig genutzt. Aus meiner Sicht liegt das am nachhaltigen Ignorieren ergonomischer Erkenntnisse, was die Nutzung von Namenswahl ähnlich unattraktiv macht wie die Benutzung von Handys vor der Markteinführung des iPhones.

    Dialogsystem im Telefonnetz

    Ausgangs-
    situation:
    Kunden interagierten Ende der 90er Jahre immer stärker mit Unternehmen, doch ließ sich im Gegensatz zum Internet der telefonische Kundenkontakt nicht automatisieren – IVR-Systeme reichten nur für einfachste Anwendungen, während Callcenter nur bei höherwertigen Kontakten sinnvoll waren.
    Maßnahmen: Rollout automatischer Sprachdialogsysteme, die dem Anrufer eine einfache und natürliche Interaktion per Sprache ermöglichen.
    Erreichter Zustand:
  • Dramatische Kostensenkungen im Kundenservice
  • Verbesserte Erreichbarkeit
  • Funktionalität von Internet-Browsern auch rein sprachbasiert über Telefon
  • Anmerkung: Weltweit werden täglich einige Milliarden Telefonate mit vollautomatischen Systemen geführt, die hervorragend funktionieren. Pionier auf diesem Gebiet war Philips Speech Processing (diese Philips-Unternehmensteile sind heute Teil von Nuance). Heute ist noch eine erstaunlich hohe Anzahl minderwertiger Sprachdialogsysteme in Verwendung, doch die Technologie ist absolut in der Lage, neben Kostensenkung eine hohe Qualität an Kundenkontakten zu gewährleisten.

    Sprachportal

    Ausgangs-
    situation:
    Engpass beim Zugriff auf die Services etwa der Mobiltelefonie-Unternehmen sind die Telefonnummer und der Erstkontakt. Die Branche diskutierte über das dem Vorbild des Internetportals abgeschaute Konzept des Sprachportals, das die Auflösung dieses Engpasses bewirkt: eine einzige, leicht zu merkende Telefonnummer führt schnell und unkompliziert zu weiteren Diensten. Leider ließ sich die Funktionalität zwar mit Callcentern, nicht aber vollautomatisiert realisieren, da die IVR-Technologie nicht leistungsfähig genug war.
    Maßnahmen: Implementierung des weltweit ersten und größten Sprachportals beim italienischen Mobilfunkbetreiber Omnitel im Jahr 1999.
    Erreichter Zustand: Unter einer einzigen Telefonnummer konnten die italienischen Kunden erstmals sprachbasiert auf viele, teils kostenpflichtige, automatisierte Services zugreifen.
    Umsetzung neuer Geschäftskonzepte (mit differentiated billing).
    Anmerkung: In Würdigung dieser enormen technologischen Leistung ist einzuräumen, dass Schwächen dieses frühen Systems in seiner Komplexität und in ergonomischen Entscheidungen (Intro-Prompt) lagen.

    Management eines Technologiewechsels in der Video-Sicherheitstechnik

    Ausgangs-
    situation:
    Ein europäischer Marktführer der Videosicherheitstechnik, mit hoher Reputation in Hinsicht auf Technologie, Service und Kundenbindung, hatte nach allgemeiner Einschätzung von Marktbeobachtern den Anschluss bezüglich digitaler Übertragungstechnik verpasst. Der einsetzende disruptive Technologiewechsel von analoger zu IP-basierter Videoübertragung stellte eine ernsthafte Bedrohung seiner Marktführerschaft dar (die zu einem erheblichen Anteil auf der technologischen Kompetenz in analoger Video-Übertragungstechnik beruhte).
    Maßnahmen:
  • Analyse der Inhouse-Technologie der Firma sowie der Markttrends und der Wettbewerbssituation
  • Erarbeiten einer gemeinsam getragenen Sicht der Situation und des bevorstehenden Marktwandels
  • Definition und Implementierung einer Technologiestrategie und einer Roadmap
  • Auswahl des Hauptlieferanten
  • Schließen strategischer Lücken im Produktportfolio der Firma, insbesondere beim Videomanagementsystem
  • Erreichter
    Zustand:
  • Messepräsentation des ersten Videomanagementsystems mit sowohl analoger als auch digitaler Übertragungstechnik und voller Rückwärtskompatibilität auf der Fachmesse Security in Essen, 2002
  • Positionierung der Firma als Technologieführer im Bereich digitaler Videosicherheitstechniklösungen
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